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Moderner Wasserbett Konditioner ist biologisch abbaubar

Die gesamte Industrie, aber auch jeder einzelne Haushalt in der modernen Welt hat sich mittlerweile in ihrer Einstellung zur Umwelt verändert. Die Politik gibt vieles vor, kann aber nicht alle Menschen zur Vernunft überzeugen. Da ist es die Pflicht der Hersteller, die Menschen quasi durch ein entsprechendes Angebot zu „überreden“, die Chemie wegzulassen und gegen andere Mittel auszutauschen. Es beginnt schon bei der täglichen Hausarbeit. Nicht alles, was sehr wirksam ist, muss unbedingt auch gesund für die Natur sein. Es gab eine Zeit, da hat es die Menschen einfach nicht interessiert, ob ein Reinigungsmittel, ein Waschzusatz oder etwas dergleichen biologisch abbaubar war, oder ob es vielleicht einen Schaden anrichten könnte. Selbst die ab den 1960er Jahren immer beliebter werdenden Wasserbetten wurden mit Chemie behandelt. Einen direkten Wasserbett Konditioner gab es zunächst nicht; dennoch wurde das Wasser chemisch behandelt, damit hygienische Verhältnisse herrschten.

Man hat überdosiert, weil man dachte, dass viel Mittel auch viel bewirkt. Das hat die Umwelt natürlich deutlich zu spüren bekommen, denn nicht immer schafften die Kläranlagen, das verunreinigte Wasser durch die herkömmlichen Prozesse wieder völlig sauber zu bekommen. Verunreinigte Flüsse, ja sogar umgekiptte Seen waren die Folge. Erst, als die Zeichen sehr deutlich wurden, dass die Natur uns Menschen diese Leichtfertigkeit nicht so ohne weiteres verzeihen würde, begann man, umzudenken. Plötzlich warb man nicht mehr mit steriler Sauberkeit und höchster Wirkungskraft. Plötzlich waren auch Begriffe wie Umweltschutz, biologisch verträglich, unbedenklich für Natur und Gesundheit und andere Slogans interessant. Im Regal daneben standen aber immer noch die Mittel, die reinste Chemie in den Wasserkreislauf geraten ließen. Da war der Preis noch billiger, also wurde auch gekauft.

Plötzlich aber gab es Richtlinien, an die sich die Hersteller zu halten hatten. So veränderte sich die gesamte Industrie, die Reinigungsmittel und andere Haushaltsprodukte herstellte. Heute überwiegen die Mittel, die der Menschheit und der Natur als wichtigsten Lebensgrundlage nicht so viel Schaden zufügen. So weit es möglich ist, wird auf Chemie verzichtet. In anderen Fällen greift man zu den Mitteln, die weitestgehend biologisch abbaubar sind. So kommt deutlich weniger an Schmutz und Verunreinigung in der Kläranlage an. Das bedeutet, dass das Wasser viel besser durch die Methoden im Klärwerk gereinigt und dem Wasserkreislauf wieder zugeführt werden kann. Auch im Wasserbett hat sich hier einiges getan.

Wer heute nach einem Zusatzstoff für das Wasser in seinem Wasserbett sucht, bekommt sehr oft den Hinweis zu lesen, dass es sich hier um einen biologisch abbaubaren Konditioner für Wasserbetten handelt. Meistens reicht es für die dauerhafte Pflege, eine Flasche mit etwa 250 Milliliter Inhalt in das Wasser zu geben. Nur bei einer ersten Befüllung und bei einem Umzug – also nach einem Wasserwechsel – ist die doppelte Menge erforderlich. Ist auf der Packung des Konditioners zum Beispiel der schwer nachzusprechende Inhaltsstoff Alkyldimethylbenzylammoniumchlorid zu lesen, ist dies nichts anderes als ein Desinfektionsmittel. Mit der Hilfe anderer Wirkstoffe konnte der Anteil dieses Mittels, das in vielen Reinigungsmitteln enthalten ist, aber deutlich reduziert werden.

Andere, auf biologische Weise wirksame Stoffe sorgen nun dafür, dass das Wasser nicht verschlammt, dass sich keine Algen bilden und dass kein unangenehmer Geruch entsteht. Das Wasser auszuwechseln ist kaum noch erforderlich, wenn es regelmäßig mit dem Konditioner versetzt wird. Der Service mancher Anbieter, die Besitzer an die Wasserbehandlung zu erinnern, kann dabei helfen, den Zeitpunkt nicht zu verpassen. Es ist ein Mix aus Notwendigkeit und Umweltschutz, der die modernen Konditioner entstehen ließ. Die meisten dieser Mittel verhindern auch die Bildung von Luftblasen im Inneren der Matratze, die zwangsläufig entstehen. Zudem pflegen die Produkte die Innenseite der Matratzen, die zumeist aus Vinyl bestehen. So wird der Umwelt im Rahmen der Möglichkeiten Genüge getan, jedoch auch sicher gestellt, dass ein Wasserbett niemals zu einer Schwemme von Bakterien und Gestank verkommt.


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Nanotechnologie in der heutigen Zeit

Der Bezeichnung Nanotechnologie ist ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe von einigen unterschiedlichen Technologien. Diese Wissenschaftsbereiche befassen sich mit Prozessen und Strukturen auf nanoebene. Ein Nanometer ist per Definition als ein 10^-9 Meter festgelegt, also ein Milliardstel Meter. In diesem Wissenschaftsbereich befindet man sich in einem Grenzbereich, der sehr eng mit quantenphysikalische Vorgängen und Ereignissen verschmolzen ist.

Die Nanotechnologie ist zukunftsweisend. Diese Technologie wird als Schlüsseltechnologie angesehen, da mit der Erforschung dieser Wissenschaft viele Themenfelder signifikant verändert werden können. Es ist also enorm viel Potential vorhanden, nicht nur für die Technik. Denn sowohl in ökologischer, ökonomischer als auch sozialer Sicht kann die Nanotechnologie grundlegende Veränderungen hervorrufen.

Eine genaue Festlegung, was Nanotechnologie genau ist und behandelt, existiert nicht. Diese Wissenschaft befasst sich mit Prozessen in einer Dimension, die auf jeden Fall kleiner als 10^-9 Meter sind. Mit der Erforschung der Nanotechnologie verfolgt man die Veränderung und Erzeugung von Nanostrukturen. Zudem nutzt die Nanotechnologie die markanten Auswirkungen und Phänomene, die sich im Bereich zwischen mesoskopischer und atomarer Stufe auftun.

Bei der Erforschung der Technologie gibt es zwei völlig verschiedene Optionen. Der “Bottom-up”-Ansatz heißt übersetzt so viel wie “Von Unten nach Oben”-Ansatz. Hierbei versucht man, die komplexen und umfangreichen Strukturen stückweise zu erforschen und auf die bisherigen Forschungsergebnisse aufzubauen. Das geschieht mit molekularen und atomaren Bausteine und war bisher vorwiegend in der Biologie und in der Chemie vorzufinden. In diesen Bereichen sind die Forscher seit langer Zeit mit den Prozessen vertraut.

Der andere Weg zur Erforschung der Nanotechnologie ist der “Top-down”-Ansatz, also der “Von Oben nach Unten”-Ansatz. Diese Anwendung wird vorwiegend in der Physik genutzt, da diese Vorangehensweise hier bekannt ist. Bei diesem Ansatz versucht man die von der Mikrotechnik bekannten Prozesse stets detaillierter zu erforschen und zu konkretisieren.
Die Basisstrukturen dieser Technologie sind umfangreich. Die punktförmige Strukturen sind in allen 3 Dimensionen vorhanden, die winziger als 10^-9 Meter sind. In nur noch 2 Dimensionen sind die linienförmigen Strukturen vorhanden. Die Schichtstrukturen sind dagegen in nur noch einer Dimension nanoskalig. Zudem gibt es noch die entgegengesetzten Nanostrukturen und komplexe Strukturen, z.B. Dendrimere und Supermolekulare.

Die Weiterentwicklung der Nanotechnologie kann nur erfolgreich weitergeführt werden, wenn die unterschiedlichen Wissensbereiche eng zusammenarbeiten. Die Teilbereiche der Physik, Chemie und Biologie verschmelzen bei dieser Technologie eng miteinander. Daher arbeiten die Wissenschaftler der unterschiedlichen Themenkomplexe oftmals eng zusammen, nutzen die diversen Erfahrungsbereiche und Prozessvorgänge.


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Biotechnologie ist alltäglich

Wenn man Biotechnologie hört, denkt man erstmal an sehr komplizierte Vorgänge. Aber, ob man es glaubt oder nicht, fast jeder von uns hat in seinem Alltag mit Biotechnologie zu tun. Haben Sie in der letzten Zeit Brot, Bier, Wein, Käse, Joghurt, Sauerteig oder Kefir zu sich genommen? Ja? Dann hatten Sie es mit den ältesten Formen der Biotechnologie tun. Seit mehreren tausend Jahren wird Alkohol durch Gärung mit Hilfe von Hefe hergestellt.

In der Biotechnologie wird bei der Natur abgeschaut. Wenn man es fachlich ausdrücken möchte, werden Erkenntnisse aus der Biologie und Biochemie genutzt und in Technik oder technische Erkenntnisse umgesetzt. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Hubschrauber. Er wurde entwickelt am Vorbild der Libelle.

Man merkt also schnell, das die Biotechnologie ein weit verbreitetes Feld ist in der viel geforscht wird. Man kann mit Entwicklungen aus diesem Bereich sehr viel Geld verdienen. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Firmen kommerziell in der Biotechnologie forschen.

Es setzt sich immer mehr durch die Biotechnologie in Farben zu unterteilen. Es gibt da die Farben: grün, rot, weiß, blau, grau, braun und gelb. Natürlich haben diese Farben Bedeutungen: grün steht für Anwendungen in der Landwirtschaft – überwiegend gentechnische Veränderungen in der Pflanzen, rot steht für die medizinische Fachrichtung – sowohl für Medikamente, wie Insulin, aber auch für Untersuchungen zur Bestimmung vom Krankheiten, weiß bezieht sich auf Produkte die auf Biotechnologie gründen und für die Industrie, wie Chemie-, Textil- und Lebensmittelindustrie, blau betrifft Meeresorganismen, grau steht für Vorgänge bei der Abfallbeseitigung – wie Kläranlagen, braune Biotechnologie soll der Umwelt helfen und gelb ist die Spezialisierung auf Lebensmittel, deren Herstellung und Grundstoffe.

Die Biotechnologie arbeitet mit Organismen, die auf verschiedensten Wegen hergestellt werden.
Es kann mit Bakterien, Pilzen, Pflanzen oder Tierzellen gearbeitet werden. Denn je einfacher der Organismus, je einfacher kann er verändert werden. Außerdem müssen die verwendeten Organismen gründlich erforscht sein, wodurch verschiedene Organismen häufig verwendet werden, wie der Hefepilz. Um genug der benötigten Organismen zur Verfügung zu haben, werden diese je nach Anforderung in speziellen Reaktoren gezüchtet.

Ein Teil der modernen Biotechnologie ist die Gentechnik. Das betrifft zum Teil die molekulare Biotechnologie, hier ist ein sehr interessantes und wichtiges Einsatzgebiet die Entschlüsselung der DNA. Hier liegen viele Hoffnungen für die verschiedensten Krankheiten. Durch leichte genetische Veränderung wird jetzt, z. B. Insulin hergestellt. Früher musste es aus Blut gewonnen werden. Dies hatte zwei Folgen: die Herstellung war wesentlich teurer und es bestand die Gefahr durch Krankheitserreger, wie HIV.


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Was ist Nanotechnologie

Unter Nanotechnologie versteht man konkret eine weite Akkumulation von Technologien, welche mit Struktur und Prozess im Größenbereich der Nanometerskala liegen. Der Begriff Nanotechnologie ist von dem Griechischen Wort Nãnos abgeleitet, was auf Deutsch so viel bedeutet wie Zwerg. Bei der Nanotechnologie spielt besonders der Nanometer eine entscheidende Rolle. Ein Nanometer bezeichnet die Größe von 10-9m und stellt zudem auch einen Grenzbereich da, in dem die Oberflächeneigenschaften gegenüber dem Volumen des Materials ins Verhältnis gesetzt werden.

Die Nanotechnologie wird im heutigen Zeitalter dafür verwendet unterschiedliche Werkstoffe, welche sich im Nanometer- Bereich befinden zu formen und zu bearbeiten. Bei der Nanotechnologie finden spezielle Werkzeuge Verwendung, welche die Möglichkeit besitzen auf einzelne Atome und Moleküle einen hohen einfluss zu nehmen, auf sie zuzugreifen und sie auch zu manipulieren.

Die Nanotechnologie greift auf eine lange Entwicklung zurück und hatte im Jahr 1959 ihren großen Durchbruch. Im besagten Jahr hielt der Nanotechnologe Richard Feynman seinen weltbekannten Vortrag, welcher die Physik in Staunen versetzte. Aus diesem Grund wird Richard Feynman auch als Vater der Nanotechnologie bezeichnet.

Neben Richard Feynman prägten auch der Physiker Max Planck sowie auch Niels Bohr die Entwicklung der Nanotechnologie. Besonders Max Planck konnte mit seiner Quantentheorie einen entscheidenden Beitrag zu der Entwicklung der Nanotechnologie leisten. Dies geschah allerdings schon lange vor der Ära von Richard Feynman am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Die Nanotechnologie an sich zeichnet besonders das Zusammenspiel verschiedener, spezialisierter Wissenschaftsbereiche aus. Eine besonders große Rolle spielt dabei natürlich die Physik. Besonders verstärkt nimmt die Physik teil an der Nanotechnologie in Form von Konstruktionen von Mikroskopen, welche besonders der Untersuchung der Quantenmechanik dienen. Neben der Physik, welche die notwendige Form der Technik, zum Beispiel in Form von Mikroskopen bietet spielt auch die Chemie eine besonders hervortreffende Rolle.

Mit Hilfe der Chemie konnten in der Nanoforschung besonders im Bereich der Medizin neue Erkenntnisse und Erfolge verbucht werden. Mit Hilfe von so genannten Nanopartikeln machte es die Chemie möglich bestimmte Krankheiten positiv zu beeinflussen. In der Medizin findet die Nanotechnologie besonders bei der Behandlung von Tumoren Platz. Mit Hilfe von bestimmten Nanopartikeln kann nicht nur Tumore bekämpft werden, sondern auch einen Lotuseffekt erzeugen, welcher besonders bei der Automobilindustrie u.a. oder bei der Herstellung von Kleidung Verwendung findet.


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Nanotechnologie - Abperleffekt bei Oberflächen

Nanotechnologie und deren Wissenschaft setzt sich mit der Oberflächenforschung im chemischen bereich und auch teilweise im Maschinenbau sowie in den Sparten der Lebensmittelwissenschaften auseinander.

Nano ist eine Größenbezeichnung – ein Nanometer bezeichnet zum Beispiel den milliardsten Teil eines Meters. In den bereichen der Nanotechnologie spielt besonders die Oberflächeneigenschaft und auch das Volumen eines bestimmten Materials eine ausschlaggebende Rolle.

Nanotechnologie findet man heute bereits in den alltäglichen Bereichen unseres Lebens. So sind beispielsweise die Nanobots oft Stoff für Science-Fiction-Filme.

Weiters zählen zu den meist verwendeten Produkten vor allem im persönlichen Bereich Zusatzstoffe, welche die Eigenschaften von Kunststoffen und Lacken optimieren. Durch diese Mittel wird eine einheitlichere Oberfläche erzielt, welche eher abweisende Eigenschaften besitzen soll. Auch in Sachen Mode und Kleidung hat Nanotechnologie einen wichtigen Stellenwert errungen. Besonders Hausfrauen hat es die schmutzabweisende Nano-Wirkung auf Stoffen angetan. Der Gedanke: Je schmutzabweisender die Kleidung ist, desto weniger Aufwand entsteht durch Waschen. Da sich zwischen dem Kleidungsstoff und dem Schmutz die abweisende Nanoversiegelung befindet, wir ein Anhaften verhindert.

Vor allem die Industrie hat ein Auge auf die Entwicklungen der Nanotechnologie geworfen. So ist es kaum verwunderlich, dass Neuerungen wie sogenannte „Nanoröhren“ hohe Einsparungen in Wartung und Verschleiß versprechen.

Selbst in der Medizin gewinnt Nanotechnologie mehr und mehr an Bedeutung. So setzt man beispielsweise Nanoartikel als Transporter für bestimmte Wirkstoffe im Körper ein oder macht sich die winzigen Freunde bei der Bekämpfung gegen Tumore zu nutze. Auch in der Herstellung von kleinsten Implantaten findet die Nanotechnologie ihren Einsatz.

Dem weltbekannten „Lotuseffekt“ von Oberflächen, die sich quasi selbst reinigen, wir eifrig nachgefiebert. Lackiert man ein Auto mit einem Nano-Schutzanstrich, so verspricht dies einen längeren Effekt für hohen Glanz und weniger Rostschäden.

Qualitativ sehr hochwertige Sonnenmilch wirkt ebenfalls durch das versetzte Titanoxid besonders abweisend gegen die schädlichen UV-Strahlen der Sonne.

Besonders Reinigungssprays mit Nanotechnik findet man in jedem zweiten Bestellkatalog. Grundsätzlich sollte man sich genau informieren und vor allem nur qualitativ hochwertige Nanomittel verwenden, um den gewünschten Effekt zu erhalten.


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Nanotechnologie- Revolution oder Risiko

Der Begriff Nanotechnologie wurde 1974 von dem Wissenschaftler Norio Taniguchi erstmals gebraucht. Der Begriff selber leitet sich aus dem alt griechisch, „nonos“ was übersetzt Zwerg bedeutet, ab. Der Begriff wird genutzt um Forschungsgebiete zu charakterisieren die in Größenordnungen von einem Einzelatom bis zu einer Strukturgröße von 100 Nanometern (1 Nanometer= 1 Milliardstel Meter) liegen. Die Größe bestimmt hier die Eigenschaften der Objekte, die durch chemische und mechanische Prozesse beeinflusst werden können und wodurch die Forschung erst möglich ist.

Seit den 60er schreitet ihre Entwicklung unaufhörlich voran. Ohne wirkliche Risiken und Gefahren? Ohne einen Gedanken an den Missbrauch der Forschung? Die Meinungen zur Nanotechnologie liegen weit auseinander. Deutlich ist aber, dass diese Technologie einen festen Platz in unserem Leben bereits eingenommen hat. Die Einsatzmöglichkeiten in der Medizin sind hier besonders hervorzuheben. Anwendung findet sie in der Diagnose bei der Computertumorgraphie. Aber auch in Medikamenten zur Therapie dient sie als Wirkstofftransporter z.B. bei der Tumorbekämpfung. Als Füllungsmaterial findet man sie auch in der zahnärztlichen Behandlung wieder. Nicht mehr weg zu denken ist die Technologie bei der Herstellung von Computerprozessoren wo sie als Quantenpunkte eingesetzt wird. Die Anwendungsgebiete reichen hier noch bis zur Halbleiter und Optoelektronik wo sie z.B bei der Herstellung von Mikroskopen Verwendund finden .
In der Wissenschaft ist die Technologie jetzt schon ein unverzichtbarer Bestandteil der Forschung geworden. Die Oberflächenphysik bzw. Chemie, der Maschinenbau selbst die Lebensmitteltechnologie profitiert von den Möglichkeiten der Nanotechnologie.

Bezieht man aber Forschungsgebiete wie die Gentechnik oder die Robotnik ein, kann Kritik an möglichem Missbrauch der Technologie laut werden. Eine Gefahr der Nanotechnologie liegt besonders darin, dass ihre weitere Entwicklung nicht abzusehen ist und so Risiken entstehen. Ferner mangelt es an einem ausreichendem Sicherheitsstandart im Umgang mit der Technologie. Eine kritische Studie wurde zu diesem Thema von Greenpeace im Jahr 2003 veröffentlich. Im gleichen Jahr forderte die Nord-Süd Wissenschaftlervereinigung ETC mit Sitz in Kanada ein Moratorium aufgrund von unabsehbaren Risiken. Die University of Massachusetts stellte in einer Studie fest, dass Nanopartikel in Gewebezellen die DNA schädigen kann und dadurch Krebs auslösbar wäre.

Es ist erkennbar das durch den Mangel an Sicherheitsmaßnahmen in der Forschung Risiken entstehen können die nicht kontrollierbar sind. Eine Einschränkung in der Forschung als Problemlösung würde aber gleichzeitig Gebiete wie die medizinische Entwicklung behindern. Durch einen verantwortungsbewussteren Umgang und mehr Sicherheit in der Forschung könnten entstehende Risiken entschärft werden.


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